Wir sind weiterhin für Sie da!

Auch nach den aktuellen Bestimmungen sind Begleitungsbesuche von schwerkranken und sterbenden Menschen durch unsere ehrenamtlichen Hospizbegleiter im privaten Bereich erlaubt. Es müssen aber auch hier die aktuell geltenden Regelungen und Vorschriften eingehalten werden.

Dies gilt auch in Pflegeeinrichtungen, sofern dies vom Träger erlaubt wird.

Wir werden uns natürlich an die gebotenen Hygienevorschriften und Abstandsregeln halten.

Wenn Sie einen schwerkranken Angehörigen pflegen und ihn versorgen, hat er Anspruch auf palliative Versorgung. Dies schließt die Begleitung durch Hospizhelfer mit ein.

Vorrangig ist für uns die Unterstützung des kranken Menschen. Wir ermöglichen dadurch den Angehörigen sich mal um sich selbst zu kümmern. Das kann aber auch ein gemeinsamer Spaziergang mit dem Kranken oder Angehörigen oder Unterstützung bei Besorgungen sein.

Wenn Sie unsicher sind, können Sie sich gerne von unseren Koordinatorinnen Fr. Wotschach und Fr. Meier beraten lassen.

Sie erreichen unseren Hospizverein täglich (von Montag bis Sonntag) von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Tel. 09126 / 2979880 oder 0173 3545904

E-Mail: hospizeckental@t-online.de

Aktuelles aus dem Vereinsgeschehen

Hospizabend "Seelsorgerische Gesprächsführung"

Bei einem kürzlichen Hospizabend mit dem Titel „Seelsorgerliche Gesprächsführung“ gelang es der Referentin Bianka Lebküchler, die Hospizbegleiterinnen und -begleiter ausführlich über die Möglichkeiten einer Kommunikation mit Sterbenden und deren Angehörigen zu informieren. Äußerst kompetent und für alle gut verständlich stellte sie die Voraussetzungen für eine gelingende Kommunikation vor und reflektierte hilfreiche oder weniger hilfreiche Reaktionen in verschiedenen Gesprächssituationen.

Bianka Lebküchler ist beruflich als Gemeindereferentin im Seelsorgebereich Neubau tätig. Im Moment absolviert sie zusätzlich eine Ausbildung zur Ehe – Familien – und Lebensberaterin. Nachdem sie auch ausgebildete Hospizbegleiterin ist, freuen sich unsere Organisatoren besonders, wenn die Fortbildung wie in diesem Fall von einer unserer eigenen Mitarbeiterinnen abgehalten werden kann. Die Fähigkeit zu einer guten Gesprächsführung ist nicht nur in der ehrenamtlichen Hospizarbeit wichtig, sondern sie nützt uns ebenso im täglichen Umgang mit unseren Mitmenschen.

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Iris Wotschach, Koordinatorin beim Eckentaler Hospizverein, bedankt sich bei Bianka Lebküchler (re.) für den interessanten und informativen Vortrag

Ein besonderer Abend für die HospizbegleiterInnen

Vor kurzem fand für die Ehrenamtlichen des Eckentaler Hospizvereins ein Abend mit der Krankengymnastin und Physiotherapeutin Elke Wahler-Husi statt. Ihr lebhafter Vortrag, basierend auf einer 50-jährigen Berufserfahrung, kam bei allen gut an. Das Thema lautete „Fußreflexzonenbehandlung“ und die Wirksamkeit erklärte die Therapeutin durch den Formenvergleich des aufrecht stehenden Fußes mit einem sitzenden Menschen. Die jeweiligen Zonen des Fußes können bestimmten Körperteilen und Organen zugeordnet werden, so dass eine Behandlung des ganzen Körpers möglich ist.

Laut Elke Wahler-Husi fand die Fußreflexzonenbehandlung während ihrer beruflichen Tätigkeit als Therapeutin unter anderem vielseitige Anwendung in der Trauertherapie. Den Hospizhelferinnen und -helfern erklärte sie, dass sie auch in der Sterbebegleitung die Möglichkeit haben, dem kranken Menschen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln und sein Wohlbefinden zu steigern, indem man einfach seine Füße hält oder leicht darüberstreicht.

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Wolfgang Köstner (stellv. Vorsitzender des Hospizvereins) bedankte sich bei Elke Wahler-Husi mit einem Blumenstrauß.

Nachruf auf unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Waltraud Jabusch im Dezember 2021

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Basteln für den Weihnachtsmarkt im November 2021

Die Hospizbegleiterinnen und –begleiter hatten sich ebenso wie die Eckentaler Bürger auf den Weihnachtsmarkt am Rathaus gefreut. Um die Palette der handwerklichen Verkaufsgegenstände etwas zu erweitern, kam den Mitarbeitern des Hospizvereins heuer die Idee, Zwetschgenweibla und Zwetschgenmännla zu basteln und diese beim Weihnachtsmarkt zu verkaufen. Mit viel künstlerischer Kreativität, großer Geduld und Liebe zum Detail fertigten sie die tollsten Figuren an. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen musste der Weihnachtsmarkt wie bereits im Vorjahr abgesagt werden. Damit sich die Mühen der fleißigen Bastlerinnen wenigstens etwas gelohnt haben, können die Zwetschgenweibla und –männla während der Büroöffnungszeiten des Hospizvereins (Mo und Do von 9-12 Uhr; Mi von 14-17 Uhr) gekauft werden. Auch leckere selbstgemachte Marmeladen und handgestrickte Socken werden angeboten.

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Interessanter Vortrag über Palliativmedizin im Oktober 2021

Vor kurzem fand in den Räumen des Eckentaler Hospizvereins ein Vortrag über Palliativmedizin statt. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hospizvereins begegnen die Begriffe Palliativversorgung, Palliativmedizin laufend und sie sind somit sehr gut über die Möglichkeiten informiert, wie schwerkranken und sterbenden Menschen sowie deren Angehörigen durch die Palliativmedizin die bestmögliche Lebensqualität bis zum Tod erhalten wird. Es war umso erfreulicher, dass so viele HospizbegleiterInnen an dieser Veranstaltung teilnahmen.

Martha Spiegel, Praktische Ärztin in Nürnberg und Palliativmedizinerin im stationären Caritas-Hospiz Xenia, berichtete anhand von vielen Fallbeispielen aus ihrer beruflichen Tätigkeit. Sie schilderte sehr anschaulich ihren Alltag, bei dem neben erfreulichen medizinischen Fortschritten auch immer wieder Probleme und Schwierigkeiten auftreten, die bewältigt werden müssen. Die vielen Fragen, die die HospizbegleiterInnen an Martha Spiegel richteten, konnte sie aufgrund ihrer langjährigen Berufserfahrung mühelos beantworten.

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von rechts: Ärztin Martha Spiegel, Koordinatorin Iris Wotschach

Vorstellung des Hospizvereins beim Markt Igensdorf im November 2021

Edeltraud Rösner, die Seniorenbeauftragte des Marktes Igensdorf, hatte vor kurzem Iris Wotschach, Koodinatorin des Eckentaler Hospizvereins, in die Igensdorfer Bücherei eingeladen, um den interessierten Bürgerinnen und Bürgern die vielfältigen Hospizdienste vorzustellen. Erfreulicherweise wurden für diese Zwecke die Räume der Marktbücherei zur Verfügung gestellt.
Es konnten immer wieder auftretende Fragen, welche Aufgaben denn ein Hospizverein überhaupt hat oder wie Sterben in Würde und Menschlichkeit vor sich gehen kann, beantwortet werden. Die Besucher begrüßten außerdem, dass sie sich an den Eckentaler Hospizverein wenden können, ganz egal ob sie Bedarf an Sterbe- oder Trauerbegleitung, Fragen zur Hospiz- und Palliativversorgung oder zu den Vorsorgemaßnahmen haben.

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Iris Wotschach (li) und Sonja Fiebig (re), Bibliothekarin der Marktbücherei Igensdorf, freuten sich über das Interesse der Bürgerinnen und Bürger

Rückmeldung von Edeltraud Rösner, Seniorenbeauftragte Markt Igensdorf:

Der Vortrag am 15.11.2021 in den Räumen der Marktbücherei Igensdorf, gehalten von Anneliese Hitschfel und Wolfgang Köstner, die beide Mitarbeiter des Eckentaler Hospizvereins sind und in Igensdorf wohnen, traf auf ein sehr interessiertes Publikum, alle - auch die junge Generation - mit Impfnachweis. Wie wichtig es besonders im Alter, aber auch für Jüngere ist, eine Vertretungsregelung für den Fall zu treffen, dass man selbst seinen Willen nicht mehr kundtun kann, wurde gut herausgearbeitet. Welche Behandlungs - und Versorgungswünsche habe ich als Vollmachtgeber, welche Person des Vertrauens soll bevollmächtigt werden. Mit dieser zusammen sollten die Wünsche gut besprochen werden. Was ist wichtig, wenn es mal schnell gehen muss: Eine Notfallmappe mit u.a. Medikamentenplan, Kopien von Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung, eine Notfalldose mit Kurzinformationen oder eine Notfalltasche mit den wichtigsten Utensilien, falls man überraschend ins Krankenhaus muss. Jederzeit kann mit dem Hospizverein ein Termin zur gemeinsamen Besprechung vereinbart werden. Auch diesen Vortrag halte man gerne noch einmal. Bis dahin ein herzliches Dankeschön an die Gäste für ihre Disziplin, den Vortragenden für ihre Wissensvermittlung und der Marktbücherei Igensdorf für die Gastfreundschaft.

Information zum Thema „Rechtliche Betreuung“ im Oktober 2021

Der Eckentaler Hospizverein hatte vor kurzem Richard Jost, Geschäftsführer des Betreuungsnetzes Erlangen e.V., zu einem Infoabend in seine Hospizräume eingeladen. Herr Jost erläuterte in seinem Vortrag die Wichtigkeit von Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung. Er erklärte den interessierten Hospizbegleitern was unter einer rechtlichen Betreuung zu verstehen ist, wie eine Betreuung eingerichtet werden kann, welche Rechte und Pflichten ein Betreuer hat und vieles mehr.
Herr Jost wies darauf hin, dass das Betreuungsnetz für die Bewohner der Stadt Erlangen und des Landkreises ERH zuständig ist und man alle Fragen zu rechtlichen Betreuungen an die Geschäftsstelle richten könne. Allerdings sollte man sich im Falle der Erstellung einer Patientenverfügung am besten an die speziell dafür ausgebildeten Berater der Hospizvereine wenden.

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Karin Koeppe (re) bedankte sich bei Richard Jost (li) im Namen der Hospizbegleiterinnen und –begleiter mit einer kleinen Aufmerksamkeit.

"Kunst trifft Hospiz" - Schriftbilder voll Atmosphäre im Oktober 2021

Kalligraphien von Beate Waschneck-Unbehaun in den Räumen unseres Hospizvereins

Schrift sehen wir im Alltag überall … umso überraschender wirken dann diese Bilder, die wir am Freitagabend sehen konnten und die die Schrift so ganz anders ins Bild setzen: voller Farbe in intensivem Grünblau und Orange und leuchtendem Rot als Bilder voller Atmosphäre. Zuerst liest man gar nicht unbedingt den Text, sondern bekommt ein Gefühl von Konzentration und zugleich Dynamik, von Lebensfreude und Melancholie, von Ordnung und Chaos, Wehmut und Helligkeit.
Beate Waschneck-Unbehaun beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit kalligraphischen Bildern und hat für den Hospizverein eine Reihe von Werken geschaffen, die sich mit dem Thema Tod und Sterben und dem ‚Danach’ der Erinnerung befassen. Sie wählt bekannte und weniger bekannte Weisheiten und Sprüche aus, zum Beispiel: „„Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.“ von Albert Schweitzer oder „Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines langen Lebens“ von Franz von Assisi. Diese Zitate werden dann durch die Farbe und besondere Schriftgestaltung in einen stimmigen Kontext als Schriftbild gesetzt.
Die Künstlerin, die 2010 die Kunstschule Eckental in Brand gegründet hat und seitdem leitet, wurde eingangs von Petra Schulz vom Hospizverein vorgestellt: in Augsburg geboren, hat sie dort Kommunikationsdesign an der Fachhochschule für Gestaltung studiert und war viele Jahre als Grafikdesignerin in Werbeagenturen tätig. Sie hatte eine Reihe von Ausstellungen im Raum Erlangen und Nürnberg und konzentriert sich in den vergangenen Jahren vor allem auf die Besonderheit ihrer Schriftbilder. Am Freitagabend brachte sie für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher auch eine Sammlung ihrer erstaunlichen Schrift-Werkzeuge mit: nicht nur Federhalter mit verschiedenen Federstärken, sondern auch echte Federkiele und den selbst gebastelten ‚Cola-Pen’, Rohrkiele und Pinsel, auch solche mit Metallspitzen, breit und schmal und mit Rillen, um die Tinten aufzunehmen. Sie erzählte, dass sie während des Studiums ein ganzes Semester lang nur eine Schriftart übten, immer und immer wieder an der handwerklichen Technik feilten. Das ist ein besonders schönes Beispiel, wie erst das Beherrschen von Technik und formalem Können die Freiheit bieten, dann ganz Neues freihändig zu gestalten.
Man muss Grenzen erst erkennen, um diese dann bewusst überschreiten oder neu gestalten zu können. Und dies, die Grenze, ist ein Thema, das die Inhalte dieser Ausstellung, die große Grenze des Lebensendes berührt. Die Schrift ist, hat sich das Auge darauf fokussiert, gut lesbar, spielt mit Farbwechseln, wird dunkler und heller, im Kontrast zum Hintergrund. Die Sprache und das Schriftbild berühren dabei anschaulich eine Grenze des Sagbaren, offenbaren einen Übergang an der Grenze zwischen Leben und Tod, der Licht oder Dunkelheit bedeuten kann.
Dabei zeigen sich in den Bildern auch Elemente aus verschiedenen Kunstgattungen und Kulturen, so ist eine Stele, wie ein aus der Antike stammender freistehender Pfeiler mit Inschrift, zu sehen, die zum Tod eines Freunde gestaltet wurde. Die Künstlerin ließ sich von „Enso“, dem Zen-Kreis, inspirieren, malt auf Stoff wie auf ein Altartuch, wählt ein ungewöhnlich quadratisches Format.
Die Technik dieser Schriftbilder bewegt sich in den Übergängen und Grenzüberschreitungen von Bild und Schrift, der kurze Text wird übermalt, verschwimmt, verläuft in zarten oder leuchtenden Farben. So interpretieren diese Bilder in ihrem Übergang von Konkretem zum Abstrakten einen atmosphärisch dichten Blick auf den Tod. Die Schrift an sich ist ein Abstraktum, zumal wenn sie wie in unserer Kultur keine Bilderschrift ist, sondern erst durch die Bedeutung zum Zeichen und zur Bezeichnung für etwas Konkretes wird. In diesem Sinne sind diese Schriftbilder Blicke auf das Abstraktum des Todes als einem Übergang zwischen Nichts und Ewigkeit.
Der Tod bleibt für uns Lebende, die sich die Bilder ansehen, etwas zutiefst Abstraktes und Unvorstellbares und ist doch zugleich so konkret und erfahrbar – wie diese Schriftbilder in ihrem lebendigen, melancholischen, hoffnungsvollen Zusammenspiel aus Zeichen, Form und Farbe.

Text von Ruth Neubauer-Petzoldweitere Informationen über Frau Prof. Dr. Neubauer-Petzold

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Hospizvereins zu besichtigen. Die Bilder können käuflich erworben werden; 20 % des Verkaufserlös gehen als Spende an den Hospizverein.

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Beate Waschneck-Unbehaun

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Vorstellung TagesHospiz Mögeldorf im August 2021

Die HospizbegleiterInnen hatten vor kurzem Gelegenheit, alles Wichtige über das TagesHospiz im Mathilden-Haus in Nürnberg-Mögeldorf zu erfahren. Die Leiterin, Sabine Wittmann, informierte die zahlreich erschienenen Ehrenamtlichen des Eckentaler Hospizvereins über das im Oktober 2019 eröffnete TagesHospiz. Es handelt sich hierbei um das erste, gesetzlich anerkannte TagesHospiz in Deutschland. Hier können Menschen, die an einer schweren, unheilbaren Erkrankung leiden, tagsüber versorgt werden, nachts erfolgt die Betreuung zuhause durch die Angehörigen. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 16 Uhr. Es entstehen für die Betroffenen keine Kosten, die Leistungen werden von den Pflege- und Krankenkassen übernommen. Das TagesHospiz verfügt über 6 Betreuungsplätze, diese können je nach Bedarf wochenweise oder auch nur tageweise gebucht werden.

Im TagesHospiz werden die „Gäste“ von Palliative-Care-Fachkräften medizinisch und palliativmäßig versorgt, sie gestalten ihren Lebensalltag gemeinsam, können zusammen essen und sich auf Wunsch auch in ein für den jeweiligen Tagesgast bereitgestelltes Zimmer zurückziehen. Für die Betroffenen kann es sehr hilfreich sein, miteinander zu sprechen, sich auszutauschen mit jemandem, mit dem man sein eigenes Schicksal teilen kann, bedeutet gegenseitiges Unterstützen in belastenden Lebenssituationen.

Das TagesHospiz der Diakonie Mögeldorf liegt in unserer näheren Umgebung und es können jederzeit auch Betroffene aus unserer Region dort versorgt werden.

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Die Koordinatorin des Eckentaler Hospizvereins, Iris Wotschach, bedankt sich bei Sabine Wittmann mit einem Geschenk.

Bildübergabe von Werner Baur im Juli 2021

Seit März 2020 stellt der Eckentaler Künstler Werner Baur in den Räumen des Hospizvereins Arbeiten der experimentellen Fotografie und Assemblagen aus. Bereits bei der Vernissage erklärte der Künstler den zahlreichen Besuchern mit großer Begeisterung sowohl seine Bilder als auch seine Arbeitstechniken. Die Ausstellung umfasst Fotografien, die mit bewusster Bewegungsunschärfe und spezieller Belichtung aufgenommen und anschließend nachbearbeitet werden. Ebenfalls ausgestellt werden Assemblagen, dies sind Bilder, in die plastische Objekte eingearbeitet sind. Es kann sich hierbei um verrostete Nägel oder Naturmaterialien wie z.B. Hölzer oder anderes handeln. Werner Baur hält ständig in seiner Umgebung Ausschau nach entsprechenden Fundstücken, die er in seine künstlerischen Bilder einarbeitet.

Zur großen Freude der Vorstände und ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und –begleiter hat der Künstler dem Hospizverein das ausgestellte Bild mit dem Titel „Himmelsleiter“ überreicht. Laut Aussage von Werner Baur wäre es im Allgemeinen so, dass ein Bild für einen vorgesehenen Platz ausgewählt und gekauft wird. Bei der „Himmelsleiter“ hat das Bild selbst seinen Platz gesucht und gefunden, somit hängt es jetzt in den Räumen des Eckentaler Hospizvereins am richtigen Ort.

Da coronabedingt nicht so viele Besucher die Ausstellung besuchen konnten, wie dies in normalen Zeiten der Fall ist, können die Bilder noch bis Ende August besichtigt und käuflich erworben werden. Vom Verkaufspreis gehen 30 % als Spende an den Hospizverein. Aus diesem Grunde würden wir uns über viele interessierte Besucher und natürlich auch über den Kauf des einen oder anderen Bildes sehr freuen.


Karin Koeppe, 1. Vorstandsvorsitzende des Hospizvereins, bedankt sich im Namen der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei dem Künstler, Werner Baur, für das großzügige Geschenk

Nachruf auf unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Monika Dennerlein im April 2021

Spende vom "Gschaader Dorftreff" im Januar 2021

Am Freitag den 29.Januar 2021 überreichten die Vorstandsmitglieder Andrea Schiel und Michael Köhler vom „Gschaader Dorftreff“ unserem Verein einen Spendenscheck über 200 Euro.
Dieses Geld war an sich vorgesehen für den Erwerb einer Bank auf dem Weg zum Friedhof in Großgeschaidt, um vor allem älteren Einwohnern dort eine angenehme Rast zu ermöglichen.
Nachdem diese sehr schöne Idee ein Vereinsmitglied veranlasste, eine bequeme, stabile Holzbank zu stiften, entschied sich der Vorstand, das so gesparte Geld an den Hospizverein Eckental zu spenden.
So haben die Großgeschaidter nun seit September letzten Jahres ein einladendes Ruheplätzchen und der Hospizverein Eckental eine großzügige Spende für anstehende Fortbildungs- und Informationsprojekte im laufenden Jahr.

Wir sagen allen Beteiligten dafür: Herzlichen Dank!!!


(von rechts): Andrea Schiel, Michael Köhler (Vorstandsmitglieder „Gschaader Dorftreff“), Karin Koeppe (Vorstandsvors. Hospizverein Eckental)

Nachruf auf unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Franziska Engelbrecht im Januar 2021

Franziska Engelbrecht

Artikel über unsere Arbeit in der Pegnitzzeitung im Dezember 2020

Spendenprojekt - Seminar "Die heilende Kraft der Vergebung" im KLOSTER PLANKSTETTEN

Vom 2.-4.7.2021 nehmen die aktiven Mitarbeiter*innen des Eckentaler Hospizvereins an einem Seminar „Die heilende Kraft der Vergebung“ im Kloster Plankstetten teil. Schwerpunkt dieser von der Referentin Rosmarie Mayer geleiteten Schulung ist die integrative Vergebungsarbeit. „Sich dem Thema Vergebung zu widmen bedeutet, sich dem eigenen Leben und den eigenen Verletzungen zu widmen.“

Die Hospizbegleiter werden durch spezifische Ausbildungskurse sorgfältig auf ihre Aufgaben vorbereitet und erhalten danach kontinuierlich Supervisionen und Fortbildungen. Bei ihren verschiedenen Einsätzen sind sie oft starken Belastungen ausgesetzt. Aus diesem Grunde ist die Gesundheitsfürsorge vor allem auch der seelische Gesundheitsschutz für die ehrenamtlichen Begleiter*innen eine primäre Verantwortung der Hospizvereine.

Unterstützen können auch Sie dieses Spendenprojekt über das Spendenportal der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach:

40 Jahre Wochenblatt!

Die herzlichsten Glückwünsche zum 40-jährigen Jubiläum senden die Beiräte, die Vorstände sowie die gesamten Hospizbegleiterinnen und –begleiter des Eckentaler Hospizvereins.
Seit vier Jahrzehnten liefert das wochenblatt-Team zuverlässig und gewissenhaft die wichtigen Informationen aus der Region allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern kostenlos und direkt ins Haus. Eine beachtenswerte Leistung! Neben den Glückwünschen möchte der Hospizverein es nicht versäumen, sich für das zuverlässige Veröffentlichen seiner Texte zu bedanken, ganz egal ob es Hinweise auf eine öffentliche Veranstaltung des Vereins, eine Spendenübergabe oder allgemeine Informationen über die Hospizarbeit sind.
Wir als gemeinnütziger Verein, der keine wirtschaftlichen Zwecke verfolgt und dessen größtes Kapital die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind, wissen dies besonders zu schätzen. In diesem Sinne freuen wir uns auf weiterhin gute Zusammenarbeit und wünschen dem wochenblatt für die nächsten Jahrzehnte weiterhin erfolgreiches Wirken und viele zufriedene Leser.

Neuer Internetauftritt - es lohnt sich, mal reinzuschauen!

Internetpräsenz ist nicht nur für Firmen, sondern auch für uns als Hospizverein von enormer Wichtigkeit. Ansprechendes Design, Übersichtlichkeit und gut strukturierte Gliederung sollen dem interessierten Besucher der Website einen schnellen Überblick und sachlich fundierte Auskunft über unsere Hospizarbeit verschaffen.
Wir haben daher unseren Internetauftritt neu gestaltet und sind stolz auf das Ergebnis. Wir informieren nicht nur über die Hospizarbeit im Allgemeinen, sondern auch über unsere Angebote und Dienste für die Menschen in unserer Region. Unsere vielfältigen Beratungsangebote, sei es Sterbebegleitung, Trauerbegleitung, Kinderhospizdienst, Informationen zur Palliativ- und Hospizversorgung, aber auch zu den Vorsorgeregelungen wie Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht werden dargestellt, nicht zuletzt auch unser „Grünes Zimmer“ im Haus Phönix Gründlach in Heroldsberg.
Wir geben Einblick in geplante öffentliche Veranstaltungen oder vereinsinterne Abende für unsere Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter sowie viele interessante Informationen rund um das Vereinsgeschehen. Durch weiterführende Links zu Palliativstationen und Hospizen in der Region ermöglichen wir es schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen schnell und direkt Kontakte zu knüpfen, falls eine Versorgung im häuslichen Umfeld nicht möglich ist.
Um unsere Website optisch zeitgemäß, userfreundlich und für mobile Geräte optimiert zu gestalten, wurde diese von Thomas Postler, Schriftführer beim Eckentaler Hospizverein und Inhaber der Fa. Postler Systementwicklung, überarbeitet. Unterstützt wurde er dabei von Erika Lechner, Beisitzerin in der Vorstandschaft und Hospizbegleiterin für Erwachsene und Kinder.

Kunst trifft Hospiz - Verlängerung der Ausstellung von Werner Baur bis Ende Dezember 2020

Seit diesem Frühjahr stellt der Eckentaler Künstler Werner Baur in den Räumen des Hospizvereins experimentelle Fotografien und Assemblagen aus. Ein wesentlicher Bestandteil seines künstlerischen Schaffens ist für Werner Baur das Experimentieren. Durch spezielle Aufnahmetechniken schafft es der Künstler, in seinen großformatigen Landschaftsfotografien besondere Stimmungen zum Ausdruck zu bringen. Die ebenfalls ausgestellten Assemblagen sind Arbeiten mit reliefartigen Oberflächen, in die Fundstücke wie verrostete Nägel oder Naturmaterialien wie trockene Blumenstängel usw. eingearbeitet wurden. Für Werner Baur ist es wichtig, dass er mit seinen Werken Anregungen für die eigene Fantasie schaffen möchte.

Wir haben uns entschieden, die Ausstellung bis zum Jahresende zu verlängern, da coronabedingt leider auch unser Büro über längere Zeit für einen Publikumsverkehr nicht geöffnet war. Die Bilder können selbstverständlich auch käuflich erworben werden. Von dem Verkaufspreis gehen 30 % als Spende an den Hospizverein. Aus diesem Grunde würden wir uns sehr freuen, wenn vielleicht für den einen oder anderen der Kauf eines Bildes ein passendes Geschenk wäre ¬– kann man doch durchaus schon an die nahende Weihnachtszeit denken!

Die Ausstellung kann zu den Büroöffnungszeiten des Hospizvereins in der Ambazac Straße 10, 90542 Eckental – Eschenau, Montag und Donnerstag von 9-12 Uhr, Mittwoch von 14-17 Uhr, besichtigt werden. Die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen werden eingehalten. Bitte vereinbaren Sie in jedem Fall vorab telefonisch einen Termin. Wir sind täglich (Montag bis Sonntag) von 9-20 Uhr unter Tel. 09126 / 2979880 oder 0173 3545904 erreichbar.

Neuwahl der 1. Vorsitzenden im August 2020

Nachdem der langjährige 1. Vorsitzende Georg Meyer im Dezember 2019 seinen Rücktritt bekannt gab, fand bei der 19. ordentlichen Mitgliederversammlung Anfang August 2020 eine Nachwahl statt. Karin Koeppe wurde einstimmig zur 1. Vorsitzenden gewählt. Sie ist Rechtsanwältin, inzwischen im Ruhestand und daher nur noch in geringerem Umfang in ihrem Beruf tätig. Sie wohnt in Eckenhaid und ist seit dem letzten Grundkurs des Hospizvereins ausgebildete Hospizbegleiterin.
Georg Meyer war 15 Jahre lang im Vorstand des Hospizvereins tätig, zunächst als Beisitzer und ab 2010 als 1. Vorsitzender. Nach all den Jahren ist er laut seinen eigenen Worten „amtsmüde“ geworden und aus diesem Grunde zurückgetreten. Er bleibt dem Hospizverein weiterhin für die Informationen zur Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung sowie für die Mitarbeit bei einzelnen Projekten erhalten.
Die Mitglieder des Vereins freuen sich, dass sie mit Karin Koeppe eine vielseitig interessierte Bewerberin zur 1.Vorsitzenden wählen konnten, die sich bereits im Vorfeld durch die Ausbildung zur Hospizbegleiterin ein Bild über die Hospizarbeit und die Dienste unseres Vereins gemacht hat.
Bei der Mitgliederversammlung wurde auch ein neuer Rechnungsprüfer gewählt, da Rudolf Wölfel, der bisher gemeinsam mit Günter Fink dieses Amt innehatte, im September 2019 überraschend verstorben ist. Als Nachfolger für ihn wurde Peter Krückel aus Großgeschaidt, ebenfalls im Ruhestand, gewählt.
Die Mitgliederversammlung fand statt unter Einhaltung der geltenden Hygieneregelungen und Infektionsschutzmaßnahmen.


oben von re: Karin Koeppe (1. Vors.), Wolfgang Köstner (stellv. Vors.) sitzend von re: Gaby Dettmann (Kassier), Thomas Postler (Schriftführer), Christine Lang, Brigitte Hartwig, Petra Schulze (Beisitzerinnen), Dorothea Fink (stellv. Vors.)
auf dem Foto fehlen: Erika Lechner, Edeltraud Schröpel (Beisitzerinnen)

Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Hospizverein im Juli 2020

Beim Hospizverein Eckental mit Umgebung e.V. haben 13 Damen und 2 Herren ihre Ausbildung zur/m Hospizbegleiter/in abgeschlossen. Der bereits im Oktober 2019 begonnene Grundkurs musste Anfang März 2020 aufgrund der Corona-Beschränkungen unterbrochen werden. Nachdem die Vorschriften nun soweit gelockert wurden, dass bei strenger Einhaltung der geltenden Hygieneregelungen und Infektionsschutzmaßnahmen auch wieder Gruppenveranstaltungen stattfinden dürfen, wurde der Ausbildungskurs mit einem Tagesseminar abgeschlossen. Damit die Abstandsregelungen eingehalten werden konnten, hatte Pfarrer Auers die Nutzung des evang. Gemeindezentrums Heroldsberg vorgeschlagen.
Ein Thema des Seminartages war „Trauer - Kommunikation im veränderten Familiensystem“, über das die Psychotherapeutin und Supervisorin, Dr. Dorothea Luther, referierte. Pfarrer Thilo Auers brachte den KursteilnehmerInnen die Rituale in der Sterbebegleitung nahe. Wie wichtig und hilfreich Rituale in allen Lebenssituationen sind, wurde jedem einzelnen aus der Gruppe deutlich. Eine Reflexion der Unterrichtsinhalte der gesamten Ausbildung erfolgte in kurzen Zusammenfassungen durch die beiden Kursleiterinnen, Dorothea Fink und Frieda Meier.
Nach der Übergabe der Teilnahmebestätigungen und Zertifikate bildeten ein meditativer Tanz (Dr. Ruth Neubauer-Petzoldt), ein Dankgebet, gesprochen von Bianka Lebküchler und ein von Pfarrer Auers gesprochener stärkender Segen einen feierlichen Abschluss.